
Die
architektonische Gestaltung der Seminarräume orientiert sich am
aktuellen Forschungsstand der Kommunikations- und Lernökologie.
Das Konzept setzt auf ein selbstorganisiertes, teamorientiertes
und entdeckendes Lernen, das an den
Selbsterfahrungen der Gäste
anknüpft. Wegen der
fraktalen und multimedialen
Lernraumgestaltung, wird die Jugendherberge
zu einem Modell für die Schulentwicklung.
Das Planungsteam Buddensiek / Sittig / Stjerneby / Voges, das die
Jugendherberge von mirow 21 entworfen hat, wurde im Jahr 2004
von der Stadt Herford mit dem Entwurf von zwei fraktalen
Lernhäusern beauftragt. Die im Jahr 2007 fertig gestellten
Gebäude dienen als Ersatz für eine marode Altbausubstanz und
wurden für die spezifischen Belange von Ganztagsgrundschulen
ausgelegt.
Die fraktalen Neubauten bieten einen multifunktionalen nutzbaren Lern-
und Lebensraum für jeweils einen Ganztagszug. Dem
multiprofessionellen pädagogischen Personal (LehrerInnen /
SozialpädagogInnen / ErzieherInnen) des Ganztagszuges steht ein
eigener Teamraum zur Verfügung, von dem aus das soziale Geschehen
im Gebäude zu überblicken ist.
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